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Der EU AI Act: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

30. Juni 20265 Min.

Der EU AI Act reguliert den Einsatz von künstlicher Intelligenz nach Risiko. Die gute Nachricht: Für die meisten typischen Anwendungsfälle im Unternehmen gelten überschaubare, machbare Anforderungen.

Das Prinzip: Denken in Risikoklassen

Je höher das Risiko einer Anwendung für Menschen, desto strenger die Pflichten. Verbotene Praktiken wie Social Scoring sind die Ausnahme. Hochrisiko-Anwendungen, etwa in Personalauswahl oder Kreditvergabe, tragen echte Auflagen. Der Großteil der Büroanwendungen fällt in niedrige Klassen.

Transparenz bei KI-Inhalten

Eine praktisch relevante Pflicht: Werden Inhalte von KI erzeugt oder treffen Menschen auf KI-Systeme wie Chatbots, muss das erkennbar sein. Für Unternehmen heißt das vor allem, ehrlich zu kennzeichnen, wo KI im Spiel ist.

KI-Kompetenz wird Pflicht

Der AI Act verlangt, dass Beschäftigte, die mit KI arbeiten, ausreichend geschult sind. Das ist weniger Bürokratie als gesunder Menschenverstand — und ein guter Anlass, das Team ohnehin fit zu machen.

Was du jetzt tun kannst

Verschaff dir einen Überblick, welche KI-Werkzeuge im Einsatz sind, wofür und mit welchen Daten. Dokumentiere das, definiere einfache Leitplanken und schule dein Team. Das schafft Sicherheit, ohne den Betrieb zu bremsen.

So wird aus einem gefürchteten Gesetz eine überschaubare Checkliste. Dieser Beitrag ist bewusst allgemein gehalten und ersetzt keine Rechtsberatung.

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